[Russkaja Versija]

Satzung der Assoziation der deutschen Absolventen und Freunde der Woronesher Staatlichen  Universität  (DAWU)
 
Präambel
 
Die Assoziation der deutschen Absolventen und Freunde der Woronesher Staatlichen Universität (im folgenden DAWU) setzt sich – geleitet vom Gedanken der Völkerverständigung – folgende Ziele:
   -        Förderung der Kontakte und Beziehungen zwischen den Absolventen und Freunden der Staatlichen Universität Woronesh (im folgenden WGU) und anderer Woronesher Hochschulen
   -        Unterstützung der beruflichen Integration von Absolventen und Freunden der WGU und anderen Woronesher Hochschulen
   -        Unterstützung von wissenschaftlichen, kulturellen und wirtschaftlichen Vorhaben und Projekten von Absolventen und Freunden der WGU und anderen Woronesher Hochschulen
   -        Darstellung der Absolventen der WGU und anderer Woronesher Hochschulen in Politik, Wissenschaft und Wirtschaft
   -        Förderung von Wissenschaft und Forschung, insbesondere der Beziehungen der WGU und anderer Woronesher Hochschulen zu deutschen Hochschulen
Die DAWU ist eine nichteingetragene, gemeinnützige, unabhängige und unparteiliche Organisation.


§ 1
Die Assoziation hat ihren Sitz in Berlin.
 
§ 2
Die DAWU führt ordentliche Mitglieder. Die Mitgliedschaft können alle natürlichen Personen unabhängig ihrer Staatsbürgerschaft erwerben, die sich für die Ziele der DAWU einsetzen und deren Satzung akzeptieren. Anträge auf Mitgliedschaft sind schriftlich und formlos beim Vorstand einzureichen. Dieser entscheidet über die Aufnahme. Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt, Tod, Ausschluss oder Streichung. Der Austritt wird wirksam mit Zugang einer schriftlichen Erklärung beim Vorstand. Der Ausschluss kann vom Vorstand beschlossen werden, falls ein Mitglied gegen die Satzung nachweislich grob verstößt oder das Ansehen der Assoziation in anderer Weise schädigt. Vor der Entscheidung über den Ausschluss ist dem Mitglied Gelegenheit zur Äußerung vor dem Vorstand bzw. der Mitgliederversammlung zu geben. Der Ausschluss bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung; bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Streichung der Mitgliedschaft kann bei versäumter Beitragszahlung 1 Jahr nach deren Fälligkeit erfolgen, sofern zuvor mindestens einmal schriftlich gemahnt wurde. Die Streichung wird vom Vorstand bewirkt und bedarf der Bestätigung durch die Mitgliederversammlung.
 
§ 3
Die Mitglieder haben das Recht, in allen Fragen der Assoziation mitzubestimmen und mit beratender Stimme an den Sitzungen des Vorstandes teilzunehmen. Alle Mitglieder besitzen einfaches gleiches aktives und passives Wahl- und Stimmrecht.
Die Mitglieder sind verpflichtet, die Satzung einzuhalten, die Tätigkeit der DAWU im Rahmen ihrer Möglichkeiten aktiv zu unterstützen und die festgelegten Mitgliedsbeiträge fristgerecht zu entrichten.
 
§4
Die Beitragshöhe für die jeweilige Wahlperiode wird auf Vorschlag des Vorstandes durch die Mitgliedsversammlung festgelegt. Mitglieder, die über kein auf Arbeit beruhendes Einkommen verfügen, oder Mitglieder bei denen soziale Härten vorliegen, zahlen auf formlosen schriftlichen Antrag mit Angabe der Gründe nur die Hälfte des Jahresbeitrages. Die Mitgliedsbeiträge sind bis zum 31.03. des laufenden Jahres zu entrichten. Die Einnahmen der DAWU sind in Übereinstimmung mit den in der Satzung festgelegten Zielen zu verwenden. Über die Verwendung außerplanmäßiger Einnahmen, soweit solche nicht zweckgebunden sind, entscheidet der Vorstand. Die Aufnahme von Darlehen und/oder Krediten im Namen der DAWU ist nicht gestattet. Den Mitglieder wird auf der jährlichen Mitgliederversammlung der Finanzbericht des Vorstandes vorgelegt. Dieser bedarf der Bestätigung.
 
§ 5
Die DAWU besteht aus Mitgliederversammlung und Vorstand. Das höchste Organ der DAWU stellt die Mitgliederversammlung dar. Sie wird vom Vorstand mindestens einmal jährlich einberufen. Die Einladung erfolgt spätestens 6 Wochen vorher, und zwar schriftlich und unter Mitteilung einer Tagesordnung. Darüber hinaus kann vom Vorstand jederzeit eine Mitgliederversammlung einberufen werden. Dieser ist hierzu verpflichtet, wenn dies mindestens 25 % der Mitglieder schriftlich fordern. Diese muss sodann spätestens 2 Monate nach Eingang des Antrages stattfinden. Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn
sie ordnungsgemäß einberufen wurde. Sie beschließt mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder, über Änderungen der Satzung mit zwei Drittel der anwesenden Mitglieder. Vor Beschlussfassung kann jederzeit eine geheime Abstimmung beantragt werden.
Die Mitgliederversammlung hat folgende Rechte und Pflichten:
   -        Wahl des Vorstandes für die kommende Wahlperiode
   -        Festlegung der Dauer der kommenden Wahlperiode
   -        Beschlussfassung über die Höhe der Mitgliedsbeiträge
   -        Abstimmung über eingebrachte Änderungsvorschläge zur Satzung, über weitere Anträge sowie über den Ausschluss und die Streichung von Mitgliedern
   -        Meinungsbildung, Diskussion und Beschlussfassung zu allen Gegenständen der Tätigkeit der Assoziation
Vorstandsmitglieder können bei grober Pflichtverletzung, Unfähigkeit zur ordnungsgemäßen Geschäftsführung oder bei Schädigung des öffentlichen Ansehens des Vereins jederzeit abberufen werden. Dies muss von der einfachen Mehrheit der anwesenden Mitglieder beantragt werden. Dem betreffenden Vorstandsmitglied ist zuvor die Gelegenheit zur Stellungnahme einzuräumen. Die Mitgliederversammlung ist berechtigt, vom Vorstand zu allen Fragen seiner Tätigkeit Auskunft und Rechenschaft zu verlangen. Die Tagungen der Mitgliederversammlungen sind zu protokollieren. Ihre Beschlüsse sind schriftlich festzuhalten.
 
§6
Das höchste Organ der DAWU zwischen den Sitzungen der Mitgliederversammlungen ist der Vorstand. Dieser führt in dieser Zeit die Geschäfte der DAWU. Der Vorstand besteht aus dem/der Vorsitzenden, einem/einer Stellvertreter/in, dem/der Schatzmeister/In sowie 2-7 weiteren Mitgliedern. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die folgende Wahlperiode gewählt. Vorsitzende/r, Stellvertretende/r und Schatzmeister/in werden vom Vorstand benannt. Der Vorstand tritt mindestens zweimal jährlich zusammen. Dieser ist beschlussfähig, wenn mehr als die Hälfte der Mitglieder anwesend sind.
 
§ 7
Die Tätigkeit der DAWU endet durch Auflösung. Die Auflösung muss auf einer Mitgliederversammlung von mindestens drei Viertel der anwesenden Mitglieder beschlossen werden. Diese verfügt auch über die Verwendung des Vermögens der DAWU.
 
Berlin, den 28.10.2000

 

 

Beitragshöhe 2005

Die Mitgliederversammlung der DAWU beschloß auf ihrer Jahrestagung am 2.11.2002 für das Jahr 2003 folgende Beitragssätze:

15,00 Euro

Normalbeitrag

7,50 Euro

Beitrag für Mitglieder ohne auf Arbeit beruhendem Einkommen

4,00 Euro

für Mitglieder mit ständigen Wohnsitz in einem Land der GUS.